Kinder sind einzigartig und brauchen individuelle Unterstützung. Daher wollen wir durch gezielte „Hilfe zur Selbsthilfe-Projekte“ benachteiligten Kindern Zugang zu angemessener Betreuung, zielgerichteter Bildungsförderung und begleitender sozialer Unterstützung ermöglichen.

Durch die Entwicklung eigener Projekte und durch die Förderung von Projekten Dritter helfen wir persönliche, berufliche und gesellschaftliche Perspektiven zu eröffnen.

Die MAK-Stiftung verfügt allerdings nur über begrenzte Stiftungsmittel. Aus diesem Grund konzentrieren wir unsere Arbeit vorerst vornehmlich auf den Großraum München. Hilfe zur Selbsthilfe hat bei uns immer Vorrang vor rein karitativer Unterstützung.


Hier finden Sie eine Auswahl unserer bisherigen Projekte:

„Mutter-Kind“ Projekte

Projekt „Lebenspraktische Trainerin“
Hier förderten wir von 2011 bis 2015 in einer Einrichtung für obdachlos gewordene Kinder und deren Mütter eine "sozial­pädagogische Allround­trainerin". Sie half den Müttern und Kindern, grundlegende lebens­praktische Fähigkeiten für ein Leben außerhalb der Schutzeinrichtung zu erlangen. Die MAK Stiftung hat außerdem die Schulmaterial­beschaffung für die dort vor­über­gehend beheimateten Kinder unterstützt. Zudem förderten wir 2012/2013 in dieser Einrichtung auch themen­spezifische Gruppen­workshops zu wichtigen lebens­praktischen Themen. Als be­sond­ers wichtig hat sich hier vor allem der direkte, persönliche Einsatz der lebens­praktischen Trainerin in den einzelnen gestrandeten "Mutter-Kind-Familien" und die Begleitung bei Behörden­gängen, Schulterminen oder bei der Wohnungssuche erwiesen. Auch bei den Koch- und Er­nähr­ungs­gruppen für Mütter und Kinder sowie die Baby­gruppen konnten wir große Erfolge verzeichnen. Seit 2016 werden wichtige Bereiche der o.g. Tätigkeiten durch eine von der MAK Stiftung bezuschusste Berufspraktikantin im Anerkennungsjahr gewährleistet.

Projekt „Mutter-Kleinkind-Training“
Seit 2012 bezuschusst die MAK Stiftung in einer Einrichtung für benachteiligte Kinder eine Sozial­pädagogin in einem Gruppen­trainings­angebot, das speziell auf Mütter mit Klein­kindern unter 3 Jahr­en aus sozial schwachem Umfeld zugeschnitten ist. Das vielfältige Angebot mit Singen, Spiel­en, Basteln, Ernährungs­lehre, Ausflügen und Lernen soll Kleinkinder aus anregungs­armem Um­feld fördern, sie auf den Kinder­garten vorbereiten und frühzeitig der Entstehung von Ent­wick­lungs- und Sprach­defiziten entgegenwirken. Gleich­zeitig soll das Angebot das Er­ziehungs- und Alltags­wissen der Mütter fördern, Kommuni­kations­fähig­keiten schulen und Grundsteine für eine spätere einfache Berufs­tätigkeit legen.

Die U3 Gruppen werden sehr gut angenommen. Um die Kleinkinder mit den Förder­angeboten möglichst zielgenau erreichen zu können, wird das U3 Training mittlerweile alters­getrennt für ein- und zweijährige Kinder angeboten. Besonders er­freu­lich ist, dass auch die Mütter beginnen, unter­einander ein kleines "Hilfsnetzwerk" zu schmieden, um sich gegen­seitig zu unterstützen.

Projekte für Kinder mit Migrationshintergrund

Projekt „Nachmittagsförderung - schulergänzender Unterricht“
Für 2016/2017 unterstützt die MAK Stiftung neu mit Hafis e.V. Lernhilfeangebote für benach­teiligte Grundschüler mit Migrations­hintergrund, die nicht von einem Ganztages­angebot Ge­brauch machen können und deren Eltern sich eine Mittags­betreuung nicht leisten können. Die Kinder aus Übergangs- und Deutsch­förder­klassen werden an allen Schultagen mit nach­mittäg­lichem, schul­ergänzendem Unterricht betreut. Mit dieser rettenden Alternative zum fehlenden Nachmittags­angebot wird diesen Schülern ein besserer Einstieg in ihr Schul­leben ermöglicht.

Projekt „Kunsttherapiegruppe für traumatisierte Flüchtlingskinder“
Zusammen mit Refugio hat die MAK Stiftung 2015 eine Kunsttherapiegruppe für traumatisierte Flüchtlingskinder an einer Münchner Mittelschule unterstützt. In der Kunsttherapiegruppe tauchen die Kinder in ihre Erinnerungen ein und erzählen die erlebten Erfahrungen in Gesprächen und Bildern. Durch diesen Reflexionsprozess schöpfen die Kinder neue Kraft, Mut und Selbstwert­gefühl. Therapeutisches Ziel ist es, den Jugendlichen mit ihren oft traumatischen Flucht­erlebnis­sen eine Hilfestellung bei der seelischen Verarbeitung ihrer belastenden Erfahrungen zu geben, sie im Alltag zu stabilisieren, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und eine gelingende Integration in die Schule einzuleiten.

Projekt „ABC- und Lesebefähigungskurs Simmernschule“
Seit dem Schuljahr 2011/2012 fördern wir an der Münchner Simmernschule die Personalkosten für einen ABC- und Lesebefähigungskurs für Flüchtlings- und Migrantenkinder, die mangels Deutschkenntnissen dem Unterricht in Regelklassen nicht gewachsen sind. Durch den auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen, individuellen Förderkurs, werden die Kinder an drei Vormittagen in der Woche gesondert betreut, um baldmöglichst am Regelunterricht teilnehmen zu können und somit eine Chance auf einen Schulabschluss zu erhalten.

Projekt „Meine Zukunft: Facharbeiter“
Mit diesem Projekt wollen wir dazu beitragen, dass junge, unbegleitete Flüchtlinge ihre Aus­bild­ung abschließen können und nicht auf halber Strecke wegen Wissens- und Kompetenz­defiziten auf­geben müssen. Das von der Lichterkette München e.V. in Kooperation mit der IG Ini­tiativ­gruppe e.V. initiierte und von der MAK Stiftung ge­förder­te Projekt unterstützt junge Flüchtlinge in den Ausbildungszweigen Metall- und Kfz-Be­rufe. Grund­lage des Förderansatzes ist Stütz- und Förder­unterricht in Kleingruppen mit quali­fi­zier­ten Fachlehrern. Im berufsbezogenen Deutsch­unterricht vertiefen die Jugendlichen ihren Wort­schatz und wichtige Fachbegriffe. Darüber hinaus sind per­sön­lich­keits­fördernde Motivation und Ent­wick­lung von Problemlösungen Teil der sozial­pä­da­go­gischen Betreuung.

NEU Projekt „Pro Ausbildung“
Hier bezuschusst die MAK Stiftung seit 2016 ein Projekt für junge Flücht­linge, die einen Hand­werks­beruf erlernen und/oder eine Berufs­fachschule besuchen. Ein Abbruch der Aus­bildung hängt bei diesen Jugend­lichen häufig mit Geld­sorgen zusammen. Deshalb werden ausgewählte Stipendiaten z.B. mit Zu­schüssen zu Fahrt­kosten, zum Kauf eines PC, zu zusätzlichen Deutsch­kursen oder Nachhilfe­stunden unterstützt.

Projekt „Filmworkshop Simmernschule 2012“
Im Schuljahr 2011/12 fand der von der MAK Stiftung geförderte ABC- und Lesebefähigungskurs an der Simmernschule unterrichtsbegleitend zu einer bisher bayernweit einmaligen al­ters­ge­mischten ABC-Klasse für Flüchtlings­kinder statt. Um die vielschichtige Problematik dies­er Flücht­lings­kinder­klasse zu dokumentieren, konnte die engagierte Klassenlehrerin den re­nom­mierten Filme­macher Wolf Gaudlitz für einen Filmworkshop gewinnen. Mit Hilfe einer An­schub­finan­zier­ung durch die MAK Stiftung und der Unterstützung durch weitere Sponsoren konnte so der ca. 60-minütige Dokumentarfilm „Jetzt, nicht irgendwann!" realisiert werden.
Gerade mit Hinblick auf die stetig steigenden Flüchtlings­ströme bietet dieses Filmdokument die einmalige Möglichkeit die viel­schichtige Problematik von Flüchtlings­kindern an unseren Schulen zu zeigen und die Notwendigkeit sofortiger gezielter Unterstützungs­maßnahmen einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen. Wir lernen in dem Film viele Flüchtlings­kinder als integrations­bereite, tolerante und sehr sympathische junge Menschen kennen, die bereits klare Berufs­ziele haben und trotz ihrer schlimmen Ver­gangen­heit positiv in die Zukunft blicken. Einzel­heiten zum Film "Jetzt, nicht irgendwann!" und einen Kurztrailer finden Sie hier.

Projekte für Bildung und Lernfähigkeit

Projekt „Bildungspatenschaften“
Im Bereich "Nachhilfe für benachteiligte Kinder" haben wir in 2014 erstmals das langfristig an­gelegte Projekt "Bildungs­patenschaften: Bildung durch Bindung" unterstützt. Hier werden unter Koordination einer haupt­amtlichen Sozialpädagogin Bildungs­patenschaften organisiert. Ein eh­ren­amtlicher, speziell geschulter "Bildungspate" fördert regelmäßig wöchentlich sein "Bildungs­patenkind" mit schulischer Nachhilfe, Hilfestellung bei Problemen und durch gemeinsame Unter­nehmungen.

Durch die enge persönliche Bindung entstehen Vertrauen, eine konstruktive Lernarbeit und eine Verbesserung der schulischen Leistungen. Wir freuen uns, dass die Finanzierung der sozial­pädagogischen Koordinatorin nun ab 2015 von öffentlicher Hand zugesagt wurde.

Projekt „Nachhilfekraft“
Seit 2012 fördert die MAK Stiftung in einer Auffangeinrichtung für nachmittags nicht zu Hause betreute Kinder eine schulische Nachhilfekraft, die den häufig schul­frustrierten Kindern neues Selbst­bewusstsein bezüglich ihrer schulischen Fähigkeiten geben soll. Durch regelmäßige Nach­hilfe und individuelle Förderung versuchen wir nachhaltig, auch die besonders "schwierigen" Kinder zu erreichen. So soll der Abwärtskreislauf von unzureichender Erledigung von Haus­auf­gaben, schlechten Schulnoten, Frust und Aggression sowie mangelndem Selbstvertrauen und Desinteresse überwunden werden.

NEU Projekte zur „Hausaufgaben-Hilfe“
Seit 2016 fördert die MAK Stiftung in einer Mittags­betreuungs­einrichtung einer Münchner Grund­schule eine Hilfskraft zur Haus­aufgaben­betreuung. Ein besonderes Augenmerk dieser Einrichtung liegt auf der Integration und aktiven Unterstützung von Kindern mit Migrations­hintergrund. Die öffentlich gewährten Mittel reichen dort für eine Hilfs­kraft zur Haus­aufgaben­hilfe nicht aus, so dass eine fachlich fundierte Betreuung bei den Hausa­ufgaben nur mit Unterstützung der MAK Stiftung gewähr­leistet werden kann.

Projekt „Auffälligkeiten bei Schülerinnen und Schülern erkennen und mit ihnen umgehen“
Seit 2013 unterstützte die MAK Stiftung ein Projekt, das eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ludwig-Maximilians-Universität München an uns herangetragen hatte: Theoretisch sollten Lehr­kräfte alle möglichen Auf­fällig­keiten bei ihren Schülern und Schülerinnen erkennen können, wie z.B. Hochbegabung, Legasthenie oder Mobbing. Tatsächlich wird dies aber in der Lehrer­bildung nicht grundlegend thematisiert. Zudem gibt es keine wissenschaftlich abgesicherte Literatur mit Hinweisen auf Hilfe sowie weitere Informations­möglichkeiten, in der alle Auf­fällig­keiten, über die Lehrer Bescheid wissen sollten, erfasst wäre. Um diese Lücke zu schließen hatte sich eine Grup­pe von Mitarbeitern der LMU mit studentischen Hilfskräften und ehren­amtlichen Experten zu­sam­men­getan. Daraus entstand ein wissen­schaftlich fundierter Praxis­leitfaden, der Basis­wissen und Handlungs­möglichkeiten aufzeigt. Der Praxis­leitfaden ist seit 2015 im Buchhandel erhältlich.

Wie wichtig engagierte und sehr gut informierte Lehrkräfte sind, belegt beispielhaft ein Fall, der 2014 an die MAK Stiftung herangetragen wurde: Eine Förderschullehrerin hatte sich eindringlich für einen 10-jährigen Jungen eingesetzt, der mit schwersten Sprachdefiziten ihre Klasse be­such­te, aber allgemein einen sehr intelligenten Eindruck machte. Dem Jungen wurde zwischen­zeitlich gutachterlich ein IQ von 130, also Hochbegabung, attestiert. Das Kind besucht nun ein be­zu­schuss­tes Sprachförderinternat.

Projekt „Hundetherapie für ADHS Kinder“
Seit 2014 unterstützen die MAK Stiftung und die "Hunde-helfen-Heilen" Stiftung gemeinsam mit dem Ausbildungszentrum für Therapiehunde "Wunjo-Projekt" Kinder, die von ADHS betroffen sind. In der tiergestützten Therapie wird die positive Wirkung der sensitiven Vierbeiner auf Men­schen schon seit Jahrzehnten genutzt. Im Kontext ADHS können Hunde den Kindern helfen zu entspannen, besser bei der Sache zu bleiben und die Konzentration fördern.

NEU Projekt „Hippotherapie für psycho-sozial benachteiligte Kinder“
Seit 2016 fördert die MAK Stiftung Hippotherapie-Einheiten für einige psycho-sozial benachteiligte Kinder, deren Eltern sich eine derartige Therapie nicht leisten können. Pferde können den psychisch schwer belasteten Kindern helfen wieder mit dem Rhythmus der natürlichen Welt verbunden zu werden. Die Fähigkeit der Pferde emotionale Ladung und subtile Energieveränderungen wahrzunehmen und entsprechend zu handeln, hilft den Kindern neue Kräfte und Wege zu entdecken und freizumachen.

Gewaltprävention und „Social Skills“

NEU Projekt „Verhaltensorientierte Gruppenpädagogik“
Seit 2017 unterstützt die MAK Stiftung an einer Mittelschule im Umland von München ein Projekt, das Jugendliche mit erheb­lichen Defiziten im Bereich der Sozial­kompetenzen unterstützen soll. Einmal wöchentlich werden mit diesen Kindern z.B. Acht­samkeits­übungen, Rollen­spiele und Selbst- und Reflexions­übungen erarbeitet und eingeübt. Dadurch soll ein Erlernen neuer, alter­nativer Verhaltens­weisen erfolgen und Hilfe zum Über­winden von Sozialisations­defiziten gegeben werden. Durch das soziale Lernen können die Jugend­lichen neue Beziehungs­formen, das Aushandeln von Regeln und das Erarbeiten von Lösungs­methoden bei Spannungen und Konflikten entwickeln.

Projekt „Kochgruppe für schwererziehbare Jugendliche“
Seit 2014 bezuschusst die MAK Stiftung eine Kochgruppe für Kinder und Jugendliche, die auf­grund ihres extrem auffälligen Verhaltens und ihres Förderbedarfs im emotionalen und sozialen Bereich nicht mehr an Regelschulen unterrichtet werden können. Unter dem Motto "Nur ge­mein­sam zum erstrebten Ziel" entstehen in der pädagogischen Kochgruppe Kommunikation und Team-Work von unschätzbarem Wert, denn der Vorgang des gemeinsamen Kochens ist in allen Phasen ein plastisch spürbares Erfolgserlebnis und beinhaltet das Verhandeln von Aufgaben, Team-Work beim Bewältigen der einzelnen Arbeitsschritte, das Aushandeln von Konflikten und schließlich das Genießen der gemeinsam erarbeiteten Resultate. Als "Neben­effekt" zur pä­da­go­gischen Arbeit erleben die Kinder frisch zubereitete Speisen und Nahrungs­mittel, die sie teilweise noch nie gegessen haben, weil sie weder in der Dose noch als Tiefkühlprodukt erhältlich sind.

Die Probleme der Kinder in der Kochgruppe äußern sich oft in unter­schiedlichsten Krankheits­diagnosen oder Anpassungsstörungen wie z.B. Teilautismus und Wahr­nehmungs­störungen, Asperger Syndrom, ADHS und Selbst­verletzungs­tendenzen. Die Ursachen dafür sind meist Gewalt-und Mißbrauchs­erfahrungen, Suchterkrankungen im direkten Familienumfeld, desolate und extrem prekäre Familien­verhältnisse oder fehlender Kinder­gartenbesuch.

Projektunterstützung „Komm, wir finden eine Lösung!“
Der Kinderschutzbund setzt Gewalt- und Mobbingprävention in den Schulklassen an. Zwei So­zial­pädagogen, ein Mann und eine Frau kommen an fünf Vormittagen in eine Schulklasse und ver­mitteln den Kindern altersgerecht mit dem leicht verständlichen Konzept der „Friedenstreppe“ Konfliktlösungsstrategien. Auch anhand des leicht zu merkenden Begriffs „OMA“ werden bildlich und spielerisch Konfliktlösungsstrategien aufgezeigt. Es wird mit Rollenspielen bewusst gemacht, wie wichtig „gut zuhören“ (O = Ohr), verständlich und freundlich sprechen“ (M = Mund) und „genau schauen“ (A = Auge) im Umgang mit Klassenkameraden sind. Um zu zeigen, dass unter­schiedliche Sichtweisen genau das gleiche Bild betreffen können, wird mit Plakat­bildern ge­ar­beitet, in denen man je nach Haltewinkel unter­schiedliche Dinge erkennen kann. So lernen die Kinder in ihrem Erleben, dass ihr Streitgegner womöglich genau das gleiche Bild sieht, man es einfach nur etwas drehen muss.

Der Kinderschutzbund führt dieses Projekt seit einigen Jahren erfolgreich in verschiedenen Schulen durch, sofern die Projektkosten aufgebracht werden können. Uns hat die spielerische und leicht verständliche Konzeption der Gewaltprävention beim Zuschauen in einer Schulklasse und im Gespräch mit den betreffenden Lehrern sehr beeindruckt. Die MAK Stiftung finanziert daher seit 2013 eine neue wissenschaftliche Hilfsmitarbeiterin beim Kinderschutzbund. Diese soll dort die Leiterin des „Komm!-Projekts“ bei der Evaluation der durchgeführten Projekte und beim Fundraising unterstützen. Wir wollen erreichen, dass die zusätzliche Mitarbeiterin dazu beiträgt, dass die „Komm!-Projekte“ an möglichst vielen Schulen durchgeführt werden können.

Projekte „Kinderrechte im Bayerischen Landtag“

NEU Gesprächsforum „Ein gutes Leben für alle Kinder“
Im November 2017 hat die MAK Stiftung erneut ein Gesprächs­forum rund um die Lebens­situation von Kindern in Deutschland unter dem Thema „Ein gutes Leben für alle Kinder?“ im Senatssaal des bayerischen Landtags unterstützt. Die Veranstaltung wurde wieder vom Deutschen Kinder­schutzbund, Landesverband Bayern, mit großem Einsatz und schönen Ideen organisiert. Der Abend beinhaltete interessante Vorträge renommierter Wissenschaftler, spannende Berichte aus Politik und Gesellschaft sowie anregende Gespräche und Interviews mit Kindern und Jugendlichen. Beginnend bei der Frage „Was ist ein gutes Leben" über „Was Kinder für ein gutes Leben brauchen“ bis hin zu „Was wir für ein gutes Leben von Kindern und Jugendlichen tun müssen“. Wir freuen uns, dass Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags, erneut diese Veranstaltung ermöglicht hat.

Themenabend „Kinderrechte in guter Verfassung?“
Ende 2015 hat die MAK Stiftung ein Gesprächsforum zum Thema „Kinderrechte in guter Ver­fassung?“ im Bayerischen Landtag unterstützt, das der Deutsche Kinder­schutzbund Landes­verband Bayern mit großem Engage­ment organisiert hat. Der Diskussions­abend widmete sich der Frage, welche Stellung Kinder in unserer Gesellschaft heute einnehmen, wie es um ihren Schutz, ihre Förderung und ihre Beteiligung bestellt ist. Die sehr informative und rundum gelungene Ver­anstaltung beinhaltete u.a. Redebeiträge von Barbara Stamm, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Heinz Hilgers, Präsident des deutschen Kinder­schutz­bundes, Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales und Mitgliedern der Kinder­kommission des Bayerischen Landtages.

Aktion „Ein Kinderrecht für jeden Abgeordneten“
2012 förderte die MAK Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Bayern die Aktion „Ein Kinderrecht für jeden Abgeordneten“. In Erinnerung an die UN-Kinderrechtekonvention trug eine Gruppe von bayerischen Schulkindern im Steinernen Saal des Bayerischen Landtages den Song „Sing out loud for your rights“ vor. Anschließend gingen die Kinder auf die erschienenen Abgeordneten zu und diskutierten die auf Postkarten exemplarisch festgehaltenen Kinderrechte mit ihnen. Ziel der Aktion war, dass sich die Abgeordnete jeweils eines der auf den Postkarten dokumentierten Kinderrechte aussuchen, um genau dieses gezielt über das Jahr hinweg im Rah­men ihrer Abgeordnetentätigkeit zu fördern. Für diese Veranstaltung hat die MAK Stiftung das „Coaching“ der Schulkinder für den Song-Vortrag und für die persönliche Diskussion der Kinder mit den Abgeordneten finanziell unterstützt. Eine Filmdokumentation hat der Kinder­schutz­bund unter folgendem Link www.youtube.co/watch?v=AHCbNwZy_VE ins Netz gestellt.

Wir fangen bei den Kleinsten an und unterstützen langfristig.